Liebe Rotarierinnen, liebe Rotarier
Liebe Rotaracterinnen, liebe Rotaracter
Seit der Katastrophe von Crans-Montana sind einige Wochen
vergangen. Für die Betroffenen und ihre Angehörigen ist der Ausnahmezustand
jedoch noch (lange) nicht vorbei. Viele Herausforderungen bestehen fort – und
damit auch der Bedarf an verlässlicher Unterstützung.
Seit den ersten Tagen nach dem Brand
hat die rotarische Familie in der Schweiz rasch und koordiniert gehandelt.
Unterkünfte für Angehörige wurden organisiert, praktische Hilfe vor Ort
geleistet, Kontakte gebündelt. Parallel dazu wurde eine Spendenaktion zugunsten
der Rotary Stiftung Schweiz lanciert. Dank der grossen Solidarität von Clubs
und einzelnen Rotariern sind bereits mehr als 100000 Franken zusammengekommen.
Diese Unterstützung ist entscheidend –
und sie wird auch weiterhin gebraucht. Viele der verletzten Personen werden über Wochen, teils
über Monate medizinisch behandelt. Angehörige reisen aus dem Ausland an,
bleiben über längere Zeit in der Schweiz, organisieren Betreuung, Unterkunft
und Begleitung. In dieser Zeit können sie ihrer Arbeit im Heimatland nicht
nachgehen, laufende Verpflichtungen bleiben bestehen, zusätzliche Kosten
entstehen. Nicht alle dieser Belastungen werden durch Versicherungen oder
staatliche Stellen abgedeckt – manche Leistungen greifen verzögert, andere nur
teilweise.
Uns ist wichtig, an dieser Stelle
Klarheit zu schaffen: Die Spendengelder werden ausschliesslich und zu 100
Prozent für
Massnahmen im Zusammenhang mit Crans-Montana verwendet. Sie kommen dort zum
Einsatz, wo bestehende Systeme an ihre Grenzen stossen – zeitlich,
organisatorisch oder menschlich. Rotary ersetzt keine staatliche Verantwortung
und keine Versicherungsleistungen. Die Hilfe wirkt ergänzend und gezielt.
Über die Verwendung der Mittel
entscheidet ein Ausschuss, bestehend aus uns drei amtierenden Governors, dem
Präsidenten der Rotary Stiftung Schweiz sowie dem Präsidenten des RC
Crans-Montana. Die Mittelverwendung erfolgt strikt nach den geltenden
Stiftungsregeln. Zur Identifikation geeigneter Unterstützungsfälle arbeitet
Rotary eng mit den zuständigen Behörden und Institutionen zusammen.
Neben finanzieller Unterstützung wird
auch dort geholfen, wo Belastungen weniger sichtbar sind. Dazu gehört beispielsweise
die psychologische Betreuung von
Feuerwehrleuten, die unter ausserordentlich schwierigen
Bedingungen im Einsatz standen und deren Beanspruchung oft erst im Nachhinein
spürbar wird.
Crans-Montana macht deutlich:
Unterstützung endet nicht mit der akuten Phase eines Ereignisses. Rotary kann
hier einen Beitrag leisten – koordiniert, verantwortungsvoll und ergänzend zu
bestehenden Strukturen.
Wir danken allen, die sich bereits
engagiert haben.
Und wir bitten euch, diesen Weg weiterhin mitzugehen.
Mit herzlichen rotarischen Grüssen.
Die Governors
Jouni Heinonen, DG 1990
John Manning, DG 1980 und
Andrea Weber, DG 2000
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Nachrichten des Distrikts 1990, Februar 2026 :
Kontinuität im D1990: Rot. François Bernard als Governor 2028-2029 bestätigt
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